Fortiva® für die Brustrekonstruktion

1 mm und 1 mm perforiert

Subpektorales Verfahren

Für subpektorale Rekonstruktion1

Die ideale ADM-Patientin

  • Mittelgroße bis kleine Brüste mit guter Symmetrie
  • Ausreichende Hautlappen

Allgemeine Überlegungen 

  • Für ein optimales Ergebnis sollte der Mastektomielappen (Hautmantel) gut vaskularisiert sein und weder schlaff noch mit übermäßiger Spannung die Gewebematrix bedecken.
  • Nahtmaterial: PDS-Faden 3-0 oder 2-0 ungefärbt oder gleichwertig.
  • Die Naht in einem Abstand von 2 bis 3 cm anlegen.
  • Die Nahtknoten sollten im Implantat verborgen werden, um Irritationen zu vermeiden.
  • Das Größenmessgerät wird verwendet, um die Positionierung und Fixierung der Gewebematrix in der Brusttasche zu bestimmen.
  • Es ist erwiesen, dass die Verwendung eines Unterdruckgeräts für das Inzisionsmanagement Komplikationen reduziert.
  • Drainagen sollten getunnelt werden und an Ort und Stelle verbleiben, bis an zwei aufeinanderfolgenden Tagen weniger als 25 ml Flüssigkeit abfließen.

Mamilla-Areola-Inzision

  • Den Pektoralismuskel anheben
  • Die Gewebematrix über dem mittleren Bogen des Implantats zentrieren, um die Abdeckung zu optimieren
  • Die Inframammärfalte mit Gewebematrix und Nähten definieren •    Implantat oder Expander einbringen
  • Medialen Rand definieren und fixieren
  • Laterale Nähte für die mediale Positionierung verwenden
  • Am M. pectoralis major annähen
  • Verschließen

Inframammärfalten-Inzision

  • Musculus pectoralis anheben
  • Die Gewebematrix am M. pectoralis major annähen
  • Implantat oder Expander einbringen
  • Die Gewebematrix über dem mittleren Bogen des Implantats zentrieren, um die Abdeckung zu optimieren
  • Die Inframammärfalte mit Gewebematrix und Nähten definieren
  • Medialen Rand definieren und fixieren
  • Laterale Nähte für die mediale Positionierung verwenden
  • Verschließen

Als Hersteller dieses Produkts übt RTI keine medizinische Tätigkeit aus und empfiehlt weder diese noch eine andere chirurgische Technik zur Anwendung bei einer bestimmten Patientin. Der Chirurg, der die Implantation durchführt, ist dafür verantwortlich, das jeweils geeignete Verfahren für die Implantation des Produkts bei der betreffenden Patientin anzuwenden. 

Für präpektorale Rekonstruktion2

Präpektorale Größen: 16 x 20 cm und 20 x 25 cm
Präpektorale Größen: 16 x 20 cm und 20 x 25 cm
  • Verwendung des gängigsten Verfahrens
  • Minimale Lernkurve
  • Bei 80 % der präpektoralen Patientinnen wird die Methode der anterioren Bedeckung angewendet 

Methode der anterioren Bedeckung

  • Inframammärfalte mit azellulärer dermaler Matrix definieren (wie beim subpektoralen Verfahren)
  • Laterale Nahtreihe für die mediale Positionierung verwenden
  • Knoten an der Implantatseite verbergen
  • Die obere Fixierung stramm halten, um ein Kräuseln zu verhindern 

Allgemeine Überlegungen

  • Für ein optimales Ergebnis sollte der Mastektomielappen (Hautmantel) gut vaskularisiert sein und weder schlaff noch mit übermäßiger Spannung die Gewebematrix und das Mammaimplantat abdecken.
  • Nahtmaterial: PDS-Faden 3-0 oder 2-0 ungefärbt oder gleichwertig.
  • Die Nähte in einem Abstand von 2 bis 3 cm anlegen
  • Die Nahtknoten sollten im Implantat verborgen werden, um Irritationen zu vermeiden
  • Das Größenmessgerät wird verwendet, um die Positionierung und Fixierung der Gewebematrix in der Brusttasche zu bestimmen.
  • Es ist erwiesen, dass die Verwendung eines Unterdruckgeräts für das Inzisionsmanagement Komplikationen reduziert.
  • Drainagen sollten getunnelt werden und an Ort und Stelle verbleiben, bis an zwei aufeinanderfolgenden Tagen weniger als 25 ml Flüssigkeit abfließen. 

Mamilla-Areola-Inzision

  • Inframammärfalte mit Fortiva und Nähten (wie beim subpektoralen Verfahren) definieren
  • Medialen Rand definieren und fixieren
  • Obere Fixierung und Anfangspunkt definieren; dabei die Gewebematrix unter physiologischer Spannung halten
  • Mammaimplantat oder Expander einbringen
  • Laterale Nähte für die mediale Positionierung verwenden
  • Verschließen

Inframammärfalte (Inzision)

  • Anfangspunkt für obere Fixierung festlegen und definieren
  • Obere Fixierung unter physiologischer Spannung halten, um Kräuseln zu vermeiden
  • Mediale Ränder definieren und fixieren
  • Laterale Nahtreihe für die mediale Positionierung verwenden
  • Implantat oder Expander einbringen
  • Inframammärfalte definieren und fixieren
  • Verschließen

Als Hersteller dieses Produkts übt RTI keine medizinische Tätigkeit aus und empfiehlt weder diese noch eine andere chirurgische Technik zur Anwendung bei einer bestimmten Patientin. Der Chirurg, der die Implantation durchführt, ist dafür verantwortlich, das jeweils geeignete Verfahren für die Implantation des Produkts bei der betreffenden Patientin anzuwenden. 

Bestellhinweise

ArtikelnummerBeschreibung
61113Fortiva Tissue Matrix 1 mm 20 x 25 cm
61114Fortiva Tissue Matrix 1 mm 16 x 20 cm
61115Fortiva Tissue Matrix 1 mm 10 x 16 cm
61116Fortiva Tissue Matrix 1 mm 10 x 10 cm
61118Fortiva Tissue Matrix 1 mm 8 x 16 cm
61211Fortiva Tissue Matrix 1 mm Perforated 20 x 25 cm
61212Fortiva Tissue Matrix 1 mm Perforated 16 x 20 cm
61213Fortiva Tissue Matrix 1 mm Perforated 10 x 16 cm
61214Fortiva Tissue Matrix 1 mm Perforated 10 x 10 cm
61216Fortiva Tissue Matrix 1 mm Perforated 8 x 16 cm

 


Literaturangaben
1.    Implant-Based Reconstruction. Scott L. Spear, Ali N. Mesbahi. Clinics in Plastic Surgery, Volume 34, Issue 1,2007, Pages 63-73, ISSN 0094-1298, https://doi.org/10.1016/j.cps.2006.11.012.
2.     The Evolving Role of Pre-pectoral ADM-assisted Approach in Implant-based Immediate Breast Reconstruction Following Conservative Mastectomy: An Overview of the Literature and Description of Technique UMAR WAZIR, KEFAH MOKBEL. In Vivo Nov 2018, 32 (6) 1477-1480; DOI: 10.21873/invivo.11402